.... wer sonst ?

 

Ihr kompetenter Fach- und Großhändler für regenerative Energieversorgung und Gleichstromtechnik Erfahrung seit 1992

Folgende Warengruppen erhalten Sie bei uns zu Tiefstpreisen:

 
  technischer Reisebericht, Nordatlantikreise 2005-2007
PRODUKTE
Akkuwächter         
Antennen               
Batterie Controller  
Batterie Schalter     
Dimmer                  
Heizungen              .
Schalttafeln             

Solarwärmetechn   

Spannungsverteiler  
Steckverbinder      
UKW Seefunk      
Wetterempfänger   
Zeitschaltuhren       

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Das Schiff, eine 12,30 Stahl-Slup, 13,5 Tonnen Verdrängung, Baujahr 1992, Segelfläche am Wind 78qm, Motor Volvo 2003TD 43PS, (wie schon auf der Reise 1999-2000) diesmal zusätzlich mit 230V-Landanschluß, 230V-Sinus-Wechselrichter und SSB/DSC-Kurzwell-Transceiver. Außerdem neu: Steueranlage Windpilot

Reisezeit: Juli 2005 bis August 2007, Überwinterung: 05/06 Algarve, 06/07 Azoren(Horta) Besatzung: 2 Personen

Reiseroute: Juli 05 Nordsee, englischer Kanal; Sept.05 Biskaya, Galizien, portugiesische Westküste; Nov.,Dez.05 Algarve; Jan.,Feb.März 06 Spanien (El Rompido), April,Mai 06 Algarve, Mai 06 Porto Santo/Madeira Juni 06 bis Mai 07 Azoren, Juni 07 Galizien, Biskaya.

 PDF Download
technischer Reisebericht
793 KB
technischer Leitfaden Gleichstromversorgung
89 KB
Merkblatt Benzin-Generatoren
96 KB
Merkblatt Batteriepflege
141 KB

 

Zu folgenden Themen finden Sie Informationen:

 
Fern der Steckdose in Bayona/Galizien (Nordspanien)

 

Ampérestunden-Bilanzierung

Täglich haben wir im Logbuch über die eingeladenen Ampérestunden (Ah) aus Wind- oder Solaranlage Buch geführt (siehe Tabellen weiter unten) . War die Wetterlage so, dass nur wenig Energie in die Batterien eingeladen wurde, haben wir unseren Stromverbrauch etwas eingeschränkt. Versprach uns der Wetterbericht für den nächsten Tag ausreichend Wind oder wolkenlosen Himmel, mussten wir keinen Strom sparen. Die maximale Entladetiefe von 50% der Gel-Batterien haben wir nie erreicht. Über einen programmierbaren Ausgang des DCC4000 * schalten wir bei weniger als 70% Batteriekapazität den Kühlschrank automatisch ab. Das hat sich besonders auf langen Segeltörns bewährt, kam aber bisher selten vor.

* Der Batterie-Controller DCC6000 (Nachfolgemodell des DCC4000) ist als Option mit 2 programmierbaren Ausgängen lieferbar.

Ankerlaterne:
automatischer Dämmerungsschalter wasserdichte Steckverbindung für die Ankerlaterne

Wir nutzen eine BSH-zugelassene Ankerlaterne (keine LED-Leuchte) mit Fresnelllinse. Die eingebaute 10 Watt Lampe kann während der Nacht 8-12 Ah verbrauchen, eher mehr, wenn man lange schläft. Die Ankerleuchte muß nur während der Dunkelheit (Dämmerung) leuchten. Was liegt näher als diese Leuchte über einen Dämmerungsschalter ein- und auszuschalten. Ist man bei Dämmerung noch nicht an Bord, schaltet dieser die Laterne automatisch an und morgens kann man länger schlafen, weil die Ankerlaterne automatisch ausgeschaltet wird. Die dabei gesparten Ah entlasten die Energiebilanz.

Abb.links: Dämmerungsschalter für das Ankerlicht unter dem Hardtop im Cockpit, daneben wasserdichte Steckverbindung (IP66) für die Ankerlaterne.

 

Batteriekapazität:

  • 6 x 105 Ah DETA-Gelbatterien. zu einer Bank parallel geschaltet,
  • davon 2 Batterien im Vorschiff nahe der Ankerwinsch. Zusätzlich eine 80 Ah AGM-Batterie zum Starten des Motors.
  • Die Bilanzierung der Ampérestunden erfolgte über einen Batterie-Controller  DCC 4000 mit Shunt in der Minusleitung.

Die Service-Batterien sind zu je 3 Gruppen á 2 Batterien über 3 Batteriehauptschalter verschaltet. Durch einen Ladewahlschalter (Typ BWA) an dem alle Ladequellen angeschlossen sind, können wir für den Fall dass eine Batteriebank ausfällt, auch die Ladung dieser Bank abschalten. Mit 630Ah/100Std. ist unser Schiff überdurchschnittlich ausgerüstet. Nach der zusätzlichen Ausrüstung unseres Schiffes mit einer 1,5 KW-Ankerwinsch (2 neue Batterien sind in der Nähe der A.-Winsch montiert) und eines leistungsfähigeren 1,8KW Sinus-Wechselrichters haben wir im Interesse geringer Entladetiefen die Kapazität um 220Ah erhöht. Die alten DETA-Gel-Batterien waren inzwischen 12 Jahre alt und hätten sicher noch eine Weile gearbeitet. Die durchschnittliche Batteriekapazität einer Yacht dieser Größe beträgt lt. Umfrage der engl. Segelzeitschrift Yachting Monthly 440Ah.

 

gern stehen wir Ihnen für Fragen zu Ihrer Elektroanlage an Bord zur Verfügung, bitte wenden Sie sich an: info@solarlink.de

 

3 stabile Niro-Scharniere
 
Schalttafel aufgeklappt
Xantrex Laderegler für den Windgenerator nummerierte Stromkreise DC-Wandler 12/24 Volt
Votronic MPP-Laderegler nummerierte Stromkreisverteilung programmierbare 12V DC-Digital-Zeitschaltuhr
Xantrex Windgenerator-Laderegler mit demontierter Abdeckung
Stromkreisverteilung, mit 2 MPP-Solar-Ladereglern
(oben links)

Beleuchtung:

wie wir feststellen konnten, ist ein Dimmer eine gute Möglichkeit Strom zu sparen. Unsere Halogen-Beleuchtung im Salon ist über einen Dimmer regulierbar (siehe Bild unten links) . Nur selten haben wir die volle Lichtleistung benötigt und so manche Ah gespart. (Neon- oder Transistorleuchten lassen sich nicht dimmen). LED-Leuchten als besonders stromsparende, langlebig und robuste Leuchten kommen bei uns in der Nasszelle, in dunklen Schränken und als (rote) LED-Leuchte am Navigationsplatz zum Einsatz. In jeder Kabine haben wir die Möglichkeit zur Beleuchtung zwischen stromsparenden Transistorleuchten oder Halogenleuchten zu wählen.

 

12Volt DC-Dimmer für die Halogenbeleuchtung im Salon. Kurzwell-SSB-Transceiver u.a. für den Wetterkartenempfang. 12Volt-Dimmer mit roter LED damit man den Dimmer  auch findet wenn es dunkel ist. Kenwood-SSB-Kurzwell-Transceiver 12Volt DC-Steckdosen Halogen Einbauleuchte SSB-Kurzwell Transceiver mit dem die Wetterberichte (Faximile) empfangen werden
Rote LED-Leuchte für die Nachtbeleuchtung des Navigationsplatzes. Stromverbrauch nur 0,05 Ampére !

Computer und Drucker: 

Um den "Kabelsalat" möglichst in Grenzen zu halten haben wir uns für einen HP-Bluetooth-Drucker HP450 entschieden. Dieser kann aus Li-Ionen-Akkus stromversorgt werden und konnte so, wo gerade Platz war, betrieben werden (ohne Drucker- und Stromversorgungskabel). Diesen Drucker haben wir auch in Internet-Cafes benutzt. Notebook und Drucker werden bei uns an Bord nicht über 230 V AC betrieben, sondern über DC-Wandler die auf die passende Spannung des jeweiligen Gerätes eingestellt werden können. Auch unsere NiMh-Akkus für Taschenlampen u.a. werden aus einem 12Volt DC-NiMh-Lader geladen.

Ersatzteile:

Alle wichtigen Verschleißteile die auf einer Langfahrt ausfallen können, sollten als Ersatzteil mitgeführt werden. Die Beschaffung ist teilweise sehr schwierig und langwierig. Ein Yachtversorger in Horta auf Faial verlangte z.B. für eine 5Watt Halogenlampe mit G4-Sockel 20,50 € (üblicher Preis ca. 3,-€)

 

Sollten Sie aus dem Lieferprogramm von Solarlink GmbH Ersatzteile benötigen, senden wir Ihnen diese gern zu.

 

Heizung:

Unsere Diesel-Warmluftheizung von Webasto ist inzwischen 15 Jahre alt und arbeitet noch einwandfrei. Sofern wir im Winter heizen mußten (die Temperaturen gingen nachts selten unter 10°C) und Landstrom zur Verfügung stand, haben wir einen 230V Heizlüfter genutzt. Das ist über alles gerechnet umweltfreundlicher und wir sparten teuren Dieselkraftstoff. Überrascht waren wir von der Heizleistung einer STELTON-Petroleum-Leuchte. Diese allein war manchmal ausreichend und wir mußten keine Heizung einschalten. Alle großflächigen Fenster im Deckssalon sind auf unserem Schiff doppelt verglast. Dadurch entstand in der kalten Jahreszeit keine Kondensfeuchtigkeit, das galt besonders für nördlichere Breiten.

 

Kommunkation / Internet:

  • USB2.0 - W-Lan-Stick
  • PCMCIA-Karte
  • Pactor Modem
  • SSB-Telefonie
  • Skype Internet-Telefonie
  • LAN-Internet

In vielen Häfen stehen inzwischen W-Lan (WiFi)-Netze zur Verfügung. Besonders in Portugal selbst in den entlegensten Häfen war häufig ein offenes, kostenloses Netz vorhanden. Allerdings werden diese offenen Netze auch stark genutzt, so dass der Datendurchsatz zeitweise sehr langsam war. Da unser Schiff ein Stahlschiff mit entsprechender Abschirmung für HF-Wellen ist, haben wir den USB-Stick in ein altes Marmeladenglas gesteckt, unten mit vulkanisierendem Tape wasserdicht gemacht und mit einer USB-Verlängerung mit Tape außen an ein Want geklebt. Die für eine gute WiFi-Verbindung ausreichende Feldstärke des Signals stand so meist  zur Verfügung.

Eine andere Alternative ist eine PCMCIA-Karte mit der über das GPRS-Handy-Netz Zugang zum Internet möglich ist. Wir haben eine solche Karte für den Fall, dass kein WiFi (W-LAN) und kein Internet-Cafe zur Verfügung war genutzt. Lokale GPRS-Netzbetreiber (z.B. Vodafon oder TMN) bieten Prepaid SIM-Karten in Verbindung mit einer PCMCIA-Karte an. Dieser Zugang ist jedoch relativ teuer. Wir zahlten für 10 Minuten beim portugiesischen Provider TMN 1,-€. Meist stand jedoch eine schnelle UMTS-Verbindung (3G) zur verfügung, so dass in 10 Minuten bei 380KB/sec einige MB übertragen werden konnten.

 

digitales Voltmeter DCV 2000 2 x DCH 1000 zur Kontrolle der eingespeisten Solar- bzw. Windenergie DCC 4000 (Neues Modell DCC6000) zur Bilanzierung der Batteriekapazität Fernbedienung & Digitalanzeige Sterling-Ladegerät 2 Stopschalter für die Windgeneratoren DSC-Kurzwell-Transceiver elektronischer Barograph Navtext-Empfänger UKW-Seefunk Siemens LOGO, steuert  Schiffsentlüftung, Kühlschrankeinschaltzeit und Instrumentenbeleuchtung Radar kombiniert mit Kartenplotter Satelliten-Navigator Navigations-Zentralanzeige Webmasters Arbeitsplatz Webmasters Arbeitsplatz
Fernbedienung und digitales Display des 230-Volt Sterling Ladegeräts digitales Voltmeter mit Überspannungsalarm 2 Ampérestunden-Zähler DCH2000 für Solarleistung und Windenergie Amperestunden-Bilanzierung, DCC4000 (Nachfolgemodell DCC6000) 2 Stoppschalter für die Windgeneratoren Back- und Steuerbord Diesel-tankanzeige Tankanzeige für Back- und Steuerbord Frischwasser Dieseltankanzeige Tagestank Gesamtstromverbrauch in Ampére Solarleistung der auf dem Deckshaus und an den Heckträgern montierten Solaranlage in Ampére. Leistung in Ampére der beiden Windgeneratoren 53 Stromkreise über thermisch-magnetische Schalter/Sicherungen Betriebsstundenzähler Klartext Wetterempfänger 12 Volt Steckdosen programmierbare Digital-Zeitschaltuhr
Navigationsplatz und Arbeitsplatz des Webmasters
Schalttafel

 

Empfehlen kann ich auch ein Pactor-Modem, sofern nur E-Mail-Verkehr geplant ist. Dieses Modem wird an einen Kurzwell-Transceiver angeschlossen und via SailMail oder Winlink können weltweit Mails empfangen oder versendet werden. Alle Segler, die wir unterwegs getroffen haben, und die dieses System nutzen, waren damit sehr zufrieden.

Um insbesondere mir Segelfreunden in Kontakt zu bleiben haben wir uns vor dieser Reise noch einen SSB-Seefunk-Kurzwell-Transceiver von SAILOR Typ: HC4500B eingebaut. Dieser wird auch in der Berufsschifffahrt eingesetzt und benötigt zur Stromversorgung 24Volt DC. Die notwendigen 24Volt lieferte uns ein galvanisch getrennter DC/DC-Wandler von Motormate.

Sehr empfehlen kann ich die Möglichkeit mit Skype kostenlos übers Internet zu telefonieren, sogar chatten ist möglich. Eine schnelle (stabile) W-Lan-Verbindung oder LAN-Verbindung ist hierfür notwendig. Skype kann man sich im Internet kostenlos downloaden. Von Skypenutzer zu Skypenutzer ist das telefonieren weltweit KOSTENLOS. Auch preiswerte Gespräche in Festnetze sind möglich. Ein Headset ist zu empfehlen, ich habe jedoch mit den eingebauten Lautsprechern und dem eingebauten Mikrofon gut verständliche Telefonate geführt.

Ausnahmslos bestand in allen portugiesischen Orten die Möglichkeit in der örtlichen Bibliothek kostenlos über eine LAN-verbindung ins Internet zu kommen. Selten bestand die Möglichkeit den eigenen Laptop kostenlos "einzupluggen". In Spanien ist der Internetzugang meist kostenpflichtig. In öffentlichen Bibliotheken besteht keine Möglichkeit. In Internet-Cafes ist es manchmal möglich den mitgebrachten Laptop mit einem LAN-Kabel zu verbinden.

 

Ladetechnik an Bord:

    30mA FI-Schaslter (Fehlerstrom-Schutzschalter) Fernbedienung mit Digital-Display des Sinus-Wechselrichters Wahlschalter 230Volt Land- oder Wechselrichter-Versorgung 12 Volt DC-Steckdose Absicherung der einzelnen 230V AC-Stromkreise

  • 75 Amp. Lichtmaschine mit herkömmlichem Laderegler (W-Kennlinie)
  • 50Amp. Sterling IU-Ladegerät, Typ 12V50A
  • 275 Watt Solaranlage, davon 185 Watt fest auf dem Deckshaus und 2 x 45 Watt 2-achsig an Heckträgern nachführbar montiert.
  • 2 Windgeneratoren Superwind 350, á 350 Watt, max. Ladeleistung

 

Abb.links: 230-Volt Landanschluß mit FI-Schalter, Sicherungen und Wahlschalter Landstrom oder AC-Versorgung über den Sinus-Wechselrichter. Oben rechts Fernbedienung und beleuchtetes LCD-Display des Sinus-Wechselrichters.

Der Motor mit seiner Lichtmaschine war bei uns zu keiner Zeit eine alternative Batterieladequelle (siehe Ladeleistungstabelle weiter unten). Ist eine Solaranlage auf einem Schiff montiert, wird durch die IU-Kennlinie der MPP-Laderegler ohnehin dauerhaft für effektive Ladung gesorgt. Die Installation eines zusätzlichern externen IU-Li-Ma-Reglers ist aus unserer Erfahrung nicht notwendig. Die W-Kennlinie (siehe technischer Leitfaden) der Lichtmaschine ist so kein Nachteil.

Das 230V IU-Ladegerät kam bei uns im wesentlichen im Winterlager vor der Abreise zum Einsatz. Die Batterien wurden so gepflegt und es war möglich die vorhandene Beleuchtung im Schiff zu nutzen ohne mit Kabellampen arbeiten zu müssen.

 

Reparaturen:

Kleinere Reparaturen wie Farbausbesserungen, etc...will ich nicht erwähnen.

Der Wärmetauscher für den zweikreisgekülten VOLVO 2300TD mußte ausgetauscht werden, weil er nach innen undicht war. Kurz nach dem Anlassen des Motors kam immer etwas grünes Glycerin (aus dem inneren Kühlkreislauf) mit in die Seewasserkühlung, was man am Auspuffwasser sehen konnte. Die Beschaffung aus dem Zentrallager in Madrid dauerte ca. 8 Tage. Der Einbau lief zügig und aus der Bordkasse waren 1100,- € zu zahlen.

Desweiteren leckte unsere Frischwasser-Druckpumpe. Der Fehler war schnell gefunden: die Gummimembrane des 3-Kammer Drucksystem war undicht. Die Beschaffung dieses Erstzteils hätte voraussichtlich länger als 3 Wochen gedauert und da wir so lange nicht auf die Frischwasserversorgung an Bord verzichten wollten, (konnten, denn auch die Spülung der Vakuum-Toilette war daurch ausgefallen) haben wir uns für eine neue Druckwasserpumpe entschieden. Preis 360,-€. Die alte Pumpe haben wir natürlich nicht entsorgt, zu Hause werden wir die neue Gummidichtung beschaffen, und die alte Pumpe reist dann als Ersatz mit.

Um selbst Reparaturen durchführen zu können, ist gutes und ausreichendes Werkzeug an Bord unverzichtbar. Gern ist Ihnen das Team von Solarlink GmbH bei der Beschaffung von Ersatzteilen oder auch beratend behilflich.

 

Schiffsentlüftung:

Absaugöffnung der Schiffsentlüftung in der Vorschiffskabine (hier verschlossen) Luftaustritt Diesel-Warmluftheizung

Wer kennt nicht das Problem feuchter Stellen im Schiff. Unser Stahlschiff ist gut isoliert (Spritz-Schaum bis zur Wasserlinie) Kondensfeuchtigkeit entsteht nicht. Schon beim Schiffsbau haben wir neben den Heizungsrohren für die Diesel-Warmluftheizung entsprechende Rohre für die Schiffsentlüftung verlegt .

So wird über einen zentralen Lüfter der in dieser Rohrleitung eingebaut ist aus dem gesamten Schiff die Luft in die Backskiste abgesaugt. Der Ventilator ist übrigens ein einfacher kugelgelagerter 12V-Lüfter aus dem Elektronik/Computer-Handel. Dieser Lüfter wird bei uns an Bord über eine 12V-Zeitschaltuhr gesteuert, so ist das Schiff nachts absolut still. Die Entlüftungsrohre enden z.B. in der Vorschiffskabine (siehe Bild unten) , in einem Schrank in dem u.U. noch feuchtes Segelzeug hängt und in der Achterkabine. Die Leistung eines solchen Lüfters der nahezu geräuschlos läuft, liegt bei ca. 50 Kubikmetern pro Stunde bei einem Stromverbrauch von nur ca. 200 mA.

Abb.links: Teilansicht der Vorkoje mit Öffnungen für die Schiffsentlüftung oben (hier verschlossen) und Lufteintritt der Diesel-Warmluftheizung unten.

Desweiteren wird über verschiedene andere Lüfter (6 Stück) Luft aus der Bilge, unter der Vorschiffskoje und aus den Schuhschränken geblasen. Selbst die Bilge, die bei vielen Schiffen riecht, ist bei uns trocken und geruchlos. Sehr hilfreich war ein im Decksluk über der Pantry eingebauter, schwenkbarer und in der Drehzahl regelbarer Lüfter. Hiermit konnten wir wenn gekocht wurde die Kochdämpfe aus dem Schiff bringen (siehe Abb. unten). Der Strombedarf liegt bei nur 150 mA.

 

 

 

Pantry-Entlüftung, Lüfter eingeklappt (ausgeschaltet)
Pantry-Entlüftung, Lüfter ausgeklappt (eingeschaltet)

 

Eine weitere Möglichkeit der Bilgeentlüftung ist die Montage eines zusätzlichen Lüfters am Wärmetauscher des Kompressor-Kühlschranks. Wir haben unseren Kühlschrank (RSA 80) zusätzlich mit 30mm Styropur "eingepackt" unterhalb des Kühlschranks ist eine große Zuluftöffnung zur Bilge. Immer dann, wenn der Kühlschrank durch den Thermostaten automatisch anspringt, wird auch ein zusätzlicher 12V-Lüfter aktiv. Alle von Solarlink GmbH angebotenen Kühlschränke haben am Steuerelement für den Kompressor einen Anschluss für einen zusätzlichen Lüfter, so ist die Installation einfach.

Die warme Luft am Wärmetauscher wird effektiv abgeführt. Das hat 2 Vorteile: Die Einschaltzeit des Kühlschranks verringert sich enorm und dadurch werden Ampérestunden gespart. Der andere Vorteil: Die aus der Bilge angesaugte und aufgewärmte Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und die Luftfeuchtigkeit im Bilgebereich sinkt als Nebeneffekt.

 

Solartechnik und Windenergie:

Nahezu jede Langfahrtyacht war nach unserer Beobachtung mit mindesten einer regenerativen Energiequelle ausgestattet. Preiswertes Liegen an Mooring-Tonnen oder vor Anker wird für Langfahrtsegler durch die Batterielademöglichkeit von Sonne oder Wind überhaupt erst möglich. Eine AUTONOME Stromversorgung mit einer richtig dimensionierten regenerativen Energieversorgung ist kein Problem. Selbst in extrem ungünstigen Wetterlagen (kein Wind, bedeckter Himmel) lag die Restkapazität der Verbraucher-Akku´s nie unter 560 Ah. Die DETA Gel-Akku´s hatten ein Alter von 2 Jahren.

Ein Benzin- oder Dieselgenerator ist technisch keine Alternative. Nur sehr teure Kleingeneratoren mit speziell nachgeschalteten Invertern liefern eine saubere Sinusspannung und stabile Ausgangsfrequenz.

Abb. rechts: Immer mehr Marinen lassen sich den Strom bezahlen, schön wer dann eine regenerative Energiequelle an Bord hat !

Übrigens in vielen andalusischen und südportugiesischen Häfen wird für die Nutzung von Landstrom zwischen 1 bis 2,50 € pro Tag verlangt, schön wenn man dann eine regenerative Stromversorgung hat.

 

Solaranlage:

45 Wp 70 Wp 70 Wp

185 Wap-Solaranlage auf dem Deckshaus montiert. 2 x 70Wp Solarex Module und 1 x 45Wp SunSet.

Durch Unterfütterung der Module sind diese begehbar.

Unsere Solaranlage war wie schon auf der ersten Reise in 2 Teile aufgeteilt. 185 Wp sind auf dem Deckshaus montiert und 2 x 45 Wp 2-achsig nachgeführt an zwei Heckträgern. Im Gegensatz zur ersten Reise war das Nachführen (siehe Bild unten) der Solarmodule an den neuen Heckträgern deutlich einfacher und effektiver . Es hat Spaß gemacht durch die Wahl des richtigen Anstellwinkels das Maximale herauzukitzeln. Ist hierfür eine Ampére-Anzeige wie auf unserem Schiff vorhanden, hat man hierüber jederzeit Kontrolle. In Marinen haben wir darauf geachtet, dass die Sonne möglichst einen grossen Teil der Deckshaus-Solaranlage beschien. hierfür haben wir den Baum vom Großsegel am Travelerschlitten auf die passende Seite gefahren. Sollte man länger in einer Marina liegen, kann es Sinn machen das Schiff 180° gedreht festzumachen falls hierdurch die Verschattung der Solarmodule vermindert werden kann. Durch die 2-achsig nachführbaren Module an den Heckträgern war ein nahezu unverschatteter Betrieb möglich. Die 3 Solarmodule auf dem Deckshaus und beiden nachführbaren an den Heckträgern sind mit Schottky-Entkopplungsdioden voneinander getrennt. Zwei MPP-Solarladeregler (siehe Abb. oben) von Votronic (jeweils einer für die Deckshaus- und einer für die Heckträger-Solaranlage) arbeiteten störungsfrei.

Wir haben unterwegs auf vielen Yachten Montagevarianten von Solarmodulen gesehen, bei denen durch die Montage von Antennen oder eines Windgenerators in unmittelbarer Nähe der Solarmodule eine permanente Verschattung der Solarmodule selbstgemacht war. (siehe Abb. rechts) Schauen Sie mal unter Montagebeispiele Solarmodule "so nicht", um Fehler zu vermeiden.

Abb. rechts: Montage von 2x50Wp am Heckträger einer Segelyacht. Navtex- und Telex-Antennen wurden direkt am Alurahmen der Solarmodule verschraubt. Zusätzlich der verschattende Windgenerator in der Mitte. Diese Solaranlage kann nicht zufriedenstellend arbeiten.

Mit besserer Beratung oder Planung hätte man viel Geld sparen können. Ich will es an dieser Stelle aufgrund vieler Gespräche mit SeglerInnen einmal deutlich sagen: Nehmen Sie sich bei der Planung einer Solaranlage Zeit, fragen Sie einen Fachmann, bevor Sie viele hundert Euro in den Sand setzen. Solarlink GmbH ist Ihr kompetenter Fachhändler, mit uns geplante regenerative Stromversorgungen sind ihr Geld wert !

 

Am Seezaun "fliegend" angebrachtes Solarmodul Iowa R15-1200 hier finden Sie alles was ein  Fahrtenschiff zur Stromversorgung braucht

 

Testweise hatten wir ein hochflexibles, rollbares Solarmodul dabei. Durch die extrem möglichen Biegeradien ist das Modul besonders für kleinere Schiffe geeignet. Unten sehen Sie die "fliegende" Montage am Seezaun; aber auch auf dem Segelkleid wäre ein guter Platz gewesen.

 

 

 

 

Besonders bewährt hat sich das manuelle Nachführen (2 bis 3 mal tägl.) der 2 Solarmodule am Heckträger des Schiffes. Hierdurch war ein Zugewinn von max. 50% möglich. Die max. tägliche Windenergie-Leistung waren 104 Ah (Juni 2006) und aus der Solaranlage 92 Ah (Mai 2006) .

Die Abbildung rechts zeigt den Leistungsunterschied (über den Tag verteilt) einer 110 Wp-Solaranlage an einem sonnigen Sommertag.

grau: fest montiert

blau: 2achsig nachgeführt.

 

 

Schauen Sie doch mal unter Montagebeispiele, hier finden Sie eine Vielzahl von Montagemöglichkeiten für Solarmodule oder Windgeneratoren.

Knebelschraube zur vertikalen Fixierung Gelenk horizontal feste Verschraubung über Schellen Stütze, kann im Hafen leicht entfernt werden Stütze, kann im Hafen leicht entfernt werden
Rändelschrauben zur Fixierung
2-achsig nachführbares 45Watt Solarmodul. Beide Stützen zum Seezaun sind wegnehmbar, dadurch kann die Nachführung um 360° gedreht werden. Extrem belastungsfähig, auch bei 63 Knoten Wind ohne Probleme
Eine andere Variante einer 360° Nachführung

 

 

Ladeleistung in Ampérestunden (Ah) auf Seereisen, aus dem Logbuch* der SY Use Akschen
Reise
Datum
Dauer in Std.
Motor-stunden
Max. tägl.Etmal
Wetterlage
Seemeilen über Grund
Leistung der Windgeneratoren in Ah
Leistung der Solaranlage in Ah
Bemerkungen

Falmouth / Südengland (Biskaya) - Gijon / Nordspanien

1.9.2005 - 4.9.2005
82 Std.
20,3
130 nm 
Bedeckt, Wind 6-18 Knt.
439 nm
 214 Ah
175 Ah
 auf allen Reisen kam die Solarleistung im wesentlichen aus bedecktem Himmel

Lagos / Algarve - Porto Santo / Madeira

24.5.2006 - 27.5.2006
75 Std.
1,6
177 nm
Bedeckt, Wind 24-42 Knt. (Raumschotkurs)
477 nm
 521 Ah, (die Windgeneratoren waren zeitweise abgestellt, weil die Batterien voll waren)
195 Ah
Madeira / Azoren - St. Maria
19.6.2006 -23.6.2006
 103 Std.
5,4
 159 nm
Bedeckt, Wind 28 bis 30 Knt. (am Wind), permanent bedeckter Himmel
 520 nm
 448 Ah
 259 Ah

 

 

 

 

 

 

Neben Wetter- und anderen Notizen im Logbuch, tragen wir täglich die eingeladenen Ampérestunden (Ah) aus Wind- oder Solaranlage ins Logbuch ein. Die beiden Ah-Zähler DCH 1000 (siehe Abb. Schalttafel weiter oben) sind durch eine Taste zu reseten.

 

Tabelle der monatlichen Leistung aus Solar- und Windgeneratoren (Quelle Schiffslogbuch)
Schiffsposition
Englischer Kanal
Nordspanien
Algarve
Andalusien
Algarve
Madeira - Azoren
von Juli 2005 bis Juli 2006
Juli
August
Sept.
Oktb.
Nov.
Dez.
Jan.
Feb.
März
April
Mai
Juni
Juli
Solaranlage (275 Wp)
alle Angaben in Ampérestunden (Ah)
tägl. Mindestertrag
17
8
4
7
2
4
6
9
9
17
36
26
26
tägl. Durchschnitt
48
54
40
32
29
24
41
40
45
51
62
51
52
tägl. Maxleistung im Hafen
73
81
81
65
48
40
59
65
70
77
92
79
78
tägl. Maxleistung auf See
72
69
57
62
66
34
42
60
70
64
62
60
73
mntl.Gesamtleistung
1484
1625
1211
999
746
736
1278
1216
1399
1554
1947
1546
1566
Windgeneratoren (2 x 350 Wp)
alle Angaben in Ampérestunden (Ah)
tägl. Mindestertrag
jeder Monat hatte mindestens einen windstillen Tag ohne Leistung
tägl. Durchschnitt
5
9
15
8
6
1,5
12
15
9
13
19
20
1,4
tägl. Maxleistung im Hafen
32
42
42
49
68
3
63
92
44
32
21
40
2
tägl. Maxleistung auf See
57
34
33
16
22
22
31
2
12
86
71
104
19
mntl. Gesamtleistung
161
274
443
242
181
45
376
411
267
389
583
613
41
Summe (Solar/Wind) täglicher Durchschnittsleistung
53
63
55
40
35
25,5
53
55
54
64
79
70
53,4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Windgeneratoren:

Im Gegensatz zur Reise 1999/2000 haben wir dieses Mal zwei Superwind 350 Windgeneratoren montiert die über drehzahlabhängige Rotorblattverstellung verfügen. Schon bald nach der Abreise war klar, das war des Guten zu viel. Diese Generatoren laden sehr effektiv und häufig war der Windladeregler (siehe Abb. oben) damit beschäftigt, die Leistung der Generatoren über einen Lastwiderstand zu "verbraten" weil die Batterien längst voll waren. Einen der beiden Windgeneratoren haben wir daher auf den Azoren an einen Mitsegler verkauft, der sich nun mit uns über einen Superwind freut.

Nur wenn der Wind genau von vorn oder achtern kam waren die Leistungen der beiden Windgeneratoren gleich, kam der Wind von der Seite, war die Leistung des luvwärtigen Generators deutlich besser. In geschützten Marinen darf man vom Windgenerator nicht zu viel erwarten. Bestes Beispiel hierfür ist die Leistung von nur 3Ah (siehe Tabelle oben) im Dezember in der geschützten Marina von Portimao an der Algarve. Aber keine Frage, auf Seereisen war die Windenergie eine zuverlässige und leistungsfähige Batterie-Ladequelle. (siehe Tabelle Ladeleistung auf Seereisen weiter oben)

Abb.links: Ansicht der Heckträger mit zwei 360° schwenkbaren Solarmodulen.

 

 

 

Die Ladeleistung der Tabelle links ist sehr realistisch wir können das aus der Praxis bestätigen.

Bisher war kein Wartungsaufwand an den Windgeneratoren notwendig. Der Superwind ist übrigens der einzige Windgenerator, beim dem ohne Spezialwerkzeug oder Zerlegen des Generatorgehäuses die Kohlebürsten am Schaft erneuert werden können.  

 

 

 

 
Kabelquerschnitte für die Verkabelung von Solar- oder Windgenerator
 
empfohlene KABELQUERSCHNITTE * (12V)
Solaranlage (Kabellänge max. 10 Meter)
max. Leistung Solargenerator) in Wp ( Watt peak)
bis 50 Wp
50 bis 100 Wp
100 bis 250 Wp
Solarmodul-Regler (je Modul bis 50 Watt (sonst nächst höher))
2,5 qmm
Regler-Batterie
2,5 qmm
4 qmm
> 6 qmm
Windgenerator (Kabellänge max. 10 Meter)
max. Leistung des Windgenerators in Wp (Watt peak)
50 bis 100 Wp
100 bis 150 Wp
150 bis 350 Wp
Windgen.-Regler
2,5 - 4 qmm
4 qmm
6 qmm
Regler- (Stoppschalter) Batterie

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
* Die erforderlichen Kabelquerschnitte berechnen sich folgendermaßen:
Leitungsquerschnitt = 2xKabellänge (in Meter) x Strom (Ampére) / 56 x Spannungsabfall (V)

Stromverteilung, Schalttafel:

Bitte lesen Sie hierzu in unserem techn. Leitfaden unter: Spannungsverteilung.

 

Störstrahlung:

Bevor Sie sich für den Kauf eines getakteten Gerätes (Landstrom-Ladegerät oder DC/DC-Wandler) entscheiden, erkundigen Sie sich ob diese Geräte HF-Störstrahlung erzeugen. HF=Hochfrequenz) In der Praxis heißt das: Sollte z.B. ein störstrahlungserzeugender DC-Gleichstromwandler eingeschaltet sein und Sie gleichzeitig ein UKW-Seefunggespräch führen, wird man Sie nur mit einem lauten Hintergrundbrummen empfangen. Das gleiche gilt für getaktete 230Volt-Ladegeräte. Bitte fragen Sie die Spezialisten von Solarlink GmbH nach geeigneten Geräten. Sicher haben Sie wenn Sie im Heimatrevier DP07-Wetterberichte für Nord- oder Ostsee hören, in der anschließenden Konferenzschaltung schon solche gestörten Seefunkausstrahlungen gehört. (DP07 = Die deutschen Küstenfunkstellen).

Auch Kompressor-Kühltechnik kann Störstrahlung emittieren. Das eingebaute Vorschaltgerät erzeugt durch Taktung eine Wechselspannung mit dem der Kompressor betrieben wird. Alle von Solarlink GmbH angebotenen WAECO-Kompressoraggregate haben zusätzlich gekapselte Vorschaltgeräte. Sollten Sie Probleme mit Störstrahlung haben, könnte ein Entstörfilter die Lösung sein.

 

Unterhaltungselektronik:

Seit 3 Jahren haben wir eine BOSE Stereoanlage die mit 230VAC betrieben wird. Im Gegensatz zu einem Autoradio ist der Betrieb nur über den Wechselrichter oder den Landanschluß möglich. Je nach Wiedergabelautstärke wird den Batterien über den Wechselrichter ein Strom zwischen 3 und 7 Ampére entnommen. Ein Autoradio entnimmt der Batterie ca. 1 bis 3 Ampére; der Hörgenuß der BOSE Stereoanlage ist aber unvergleichlich besser.

Abb. rechts: so kann´s enden...Satelliten-Fernsehantenne, keine Fotomontage...

 

Uns hat noch nie ein Fernsehgerät an Bord gefehlt, wer darauf aber nicht verzichten möchte, kann stromsparende 12Volt Fernsehgeräte bzw. Tuner bei Solarlink GmbH erstehen.

 

 

 

Verbraucher:

täglich benutzte elektrische Verbraucher (12Volt): Kühlschrank, Stereoanlage (über 230V Wechselrichter), Kurzwell-Transceiver, Lüftung, Notebook/Drucker, Beleuchtung, Toilettenspülung(Vakuum), Druck-Wasserpumpe, Navtex-Empfänger.

zusätzlich benutzte Verbraucher (12Volt) während der Seereisen: Navigationselektronik, Radar, Plotter,
(selten der elektrische Autopilot)

zeitweise Benutzte 230Volt AC-verbraucher: Bohrmaschine, Schleifmaschine und Flex. Diese Geräte wurden sofern kein Landstrom zur Verfügung stand über den eingebauten 1,8 KW-Sinus-Wechselrichter ProSine 1800i betrieben.

Es hat sich bewährt, z.B. Akku´s für die Digitalkameras, Camcorder, Taschenlampen oder Notebooks direkt über DC-Wandler oder NiMh-Akkulader zu laden. Die Wirkungsgradverluste über den 230Volt-Inverter und das notwendige Netzteil konnten so vermieden werden. Kaufen (oder betreiben) Sie keine NiCd-Akkus, diese haben durch den Memoryeffekt meist eine kurze Lebensdauer die Entsorgung ist durch enthaltenes Cadmium sehr problematisch. NiMh Akkus dagegen haben keinen Memoryeffekt und sind in hohen Ah-Leistungen (z.B. Babyzelle 3500mAh, Monozelle 7000mAh) lieferbar, schauen Sie mal unter NiMh-Akkus.

 

Wechselrichter:

Wie schon erwähnt, nutzen wir einen Sinus-Wechselrichter von ProSine der zum Musikhören, Rasieren, Aufladen der Akku-Bohrmaschine oder für ander Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommt. Der Wechselrichter wurde nahe der Batterien eingebaut um die Kabelverluste möglichst niedrig zu halten. Ein im Wechselrichter eingebauter Lüfter schaltet bei zu hoher Erwärmung des Wechselrichters automatisch ein und sorgt so für die nötige Abkühlung. Das abnehmbare Bedienteil, das gleichzeitig Fernbedienung und beleuchtetes LCD-Display ist, haben wir (siehe Abb. 30mA FI-Schaslter (Fehlerstrom-Schutzschalter) Fernbedienung mit Digital-Display des Sinus-Wechselrichters Wahlschalter 230Volt Land- oder Wechselrichter-Versorgung 12 Volt DC-Steckdose Absicherung der einzelnen 230V AC-Stromkreise unten links) neben dem Landanschluß Schaltpanel eingebaut. Die Leerlaufleistung beträgt im Powersafe-Mode (Energiesparmodus) nur 1,5Watt. Die neueste Generation dieser Wechselrichter ist mit einem automatischen Transfer-Relais lieferbar. Sobald Landstrom zur Verfügung steht, schaltet dieses Transfer-Relais automatisch auf Landversorgung um. Bei eingeschaltetem Energiesparmodus beträgt die Umschaltzeit nur weniger als 2,5 Sekunden. Ohne Energiesparmodus ist praktisch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung möglich.

Wir schalten mit einem Nockenschalter zwischen Land- oder Wechselrichterversorgung um (siehe Abb. unten).

 

Abb.links: 230-Volt Landanschluß mit FI-Schalter, Sicherungen und Wahlschalter Landstrom oder AC-Versorgung über den Sinus-Wechselrichter

Alle drehzahlregelbaren Werkzeugmaschinen konnten problemlos betrieben werden. Hierzu ist ein Sinus-Wechselrichter notwendig, Trapez-Wechselrichter sind hierfür nicht zu empfehlen. Der ProSine 1800i ist sehr überlastsicher, so dass auch eine Flex mit hohem Anlaufstrom problemlos betrieben werden konnte.

 

 

 

Wetterberichte:

Empfehlen können wir einen fest eingebauten Klartext-Wetter-Decoder, der die auf der Frequenz von 518KHz ausgesendeten Wetterberichte des Deutschen Wetterdienstes (Sendepläne, RTTY-Wetterfax-Frequenzen) in Textform sichtbar macht. Dieser ist für die Europäischen Küstengewässer und das Mittelmeer geeignet, für diese Gebiete werden täglich 3Tages-Wetterberichte aufgeteilt nach Küsten-Seegebieten ausgesendet.

Im Nordatlantik nutzen wir zum Empfang von Wetterkarten den Wetterfax-Service des Deutschen Wetterdienstes. Ein guter Empfang mit einem SSB-Kurzwellempfänger war über die Frequenz 10.100KHz (USB) fast immer möglich. So erhielten wir täglich die neuesten Wetterkarten. Notwendig ist hierfür noch ein Notebook und ein entsprechendes Programm. Wir nutzen wie viele andere Segler JVComm32 ein einfach zu bedienendes Programm zum Empfang von Wetterkarten, NavTex und Klartextwetterberichten. Der NF-Ausgang (NF=Niederfrequenz) des SSB-Empfängers wird hierzu mit dem Soundeingang (Micro) der Notebooks verbunden, es wird kein weiteres Modem benötigt.

 

Interessante Wetterlinks:

bitte klicken Sie auf das entsprechende Bild um zur entsprechenden Webseite zu kommen.

 

 

 

 

 

 

Windpilot:

Jeder Fahrtensegler weiß, wie anstrengend eine Reise werden kann, weil permanent jemand am Steuer stehen muß. Gerade für eine kleine Crew von 2 Personen kann eine wochenlange Reise sehr anstrengend werden. Keine Frage, ein elektrischer Autopilot ist ein sehr großer Stromverbraucher und kann einer schwach ausgerüstete Yacht die letzte Ampérestunde rauben. Auf unserer letzten Reise mussten wir auf den elektrischen Autopiloten verzichten weil dieser kurz nach der Abreise ausfiel. Nach 12 tägiger Reise (Azoren-England) war die Crew am Ende der Kräfte.

Wir haben uns daher entschieden für diese Reise einen Windpiloten Typ Pacific von Peter Förthmann aus Hamburg anzuschaffen. Schon jetzt können wir sagen, dass dies eine der besten Investitionen in unser Schiff war. Da der Windpilot rein mechanisch arbeitet und dazu auch unter ungünstigen Bedingungen (Wind von achtern oder wenig Wind) zuverlässig seinen Dienst tut, wird kein Strom zum Betrieb benötigt - auch eine Möglichkeit Ampérestunden zu sparen.

 

Zeitschaltuhr:

Auf unserem Schiff nutzen wir 12Volt-Zeitschaltuhren zur automatischen Steuerung von Schiffsentlüftung, Kühlschrank, Alarmanlage und Instrumentenbeleuchtung der Schalttafel. In nördlichen Breiten wird auch unsere Dieselheizung kombiniert mit einem Thermostaten über eine Zeitschaltuhr geschaltet. Der Kühlschrank wurde bei uns in der Nacht von der Zeitschaltuhr ausgeschaltet. Durch die zusätzliche Isolierung war dieser selbst in warmen Nächten morgens noch ausreichend kalt.

 

Fazit:

Als Motto für Ihre geplante Langfahrt ein Zitat aus unserem Gästebuch: ..."vor Dir das Meer - hinter Dir die Waschmaschine. Diese Entscheidung hast Du immer. Du kannst Dich für die Freiheit des Meeres entscheiden oder für den Klapperkasten mit den dreckigen Unterhosen " (Peter Rühmkorf) . 

 

 PDF Download
Reisebericht
793 KB

 

Liegeplätze ohne Stromversorgung
Calheta/Sao Jorge (Azoren), ...keine Steckdose weit und breit
Horta/Faial (Azoren) mit Blick auf den Pico (230V war verfügbar)
Nordspanien, Bucht von Vigo
Nordspanien, Islas Cies, unbewohnte Inseln, Möven sind die einzigen "Touristen" am Strand
Südengland, River Dart, Dittisham
Nordspanien, Finisterre, Cap Finisterre
Südengland, Folly Inn, Isle of Wight, floating pontoon, ohne Stromversorgung
Südengland, Studland Bay
am Anker im Guadiana, Grenzfluß zwischen Portugal und Spanien, 30nm flußaufwärts

 

Vervielfältigungen mit Hinweis auf die Quelle unter Angabe der Website: www.solarlink.de sind erwünschtLast Update: 13 September, 2010

Gern stehe ich Ihnen für Fragen zur Verfügung, bitte wenden Sie sich an den Webmaster oder laden sich unseren überarbeiteten Leitfaden als PDF-File herunter. Haben Sie schon unseren techn. Reisebericht 1999/2000 gelesen ? 

Mast- und Schotbruch, Ihr Burkhard Linke von Solarlink GmbH

 

Unser erfahrenes Team berät Sie gern bei der richtigen Auswahl Ihrer geplanten Solar-oder Windanlage. Gern begrüßen wir Sie im Solarzentrum Nord mit vielen Exponaten.

P.S.  auch auf der Seite: http://www.solaranlagen.eu.com/ wird auf diesen Reisebericht hingewiesen.

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