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Damit Ihre Batterien lange Zeit zufriedenstellend arbeiten, lesen Sie bitte die nachfolgenden Empfehlungen. Weitere Details finden Sie in unserem technischen Leitfaden für die Gleichstromversorgung.
Batterieladespannungen für Blei-Batterien in zyklischen Anwendungen Jeder Batterietyp hat entsprechende Ladespannungen die sich geringfügig unterscheiden. Die Kennlinien von IU-Ladegeräten berücksichtigen die von den Herstellern empfohlenen Parametern. Sorgen Sie dafür, dass durch die richtige Auslegung der Leistung des Ladegerätes die Batterie zu 100% voll geladen wird.
für 24 Volt Batteriesysteme multiplizieren Sie bitte die angegebenen Spannungen mit 2.
Batterielebensdauer Kein Batteriehersteller gibt die zu erwartende Lebensdauer einer Batterie in Jahren an. Diese hängt im wesentlichen von den Gebrauchsbedingungen ab. Lebenszeitverkürzend wirken sich u.a.Tiefentladung, Überladung, hohe Zyklentiefe, Ladung die nur selten 100% erreicht aus. Die maximale Lebensdauer wird erreicht, wenn die Batterie ausreichend groß (Ah) dimensioniert ist (durchschnittlich geringe Entladetiefe in %), mindestens jeder 5te Ladezyklus zur Vollladung führt. Lebenszeit verlängernd können sich der Einsatz von Akkuwächtern, Batteriepulsern, Ausgleichsladern und akustischen Warnern auswirken.
Batteriebänke Sind in einer Batteriebank mehrere Batterien verschaltet (parallel oder in Serie) halten Sie sich bitte an folgende Punkte:
Batteriespannung - Lademenge Die in der Tabelle angegebenen Spannungen sind die Leerlaufspannungen an den Polen von Blei-Batterien. Um diese Spannungen als Orientierungen für die Ladekapazität zu nutzen, sollte die Batterie ca. 30 Minuten nicht entladen oder geladen worden sein. Diese Spannungen sollten direkt an den Batteriepolen gemessen werden, entfernen Sie hierfür einen der beiden Anschlusspole um sicherzustellen dass der Batterie kein Strom entnommen wird.
Explosionsgefahr
Ladegerät Benutzen Sie nur IU-Kennlinien-Ladegeräte. Stellen Sie bei der Installation sicher, dass das Ladegerät auf den richtigen Batterietyp eingestellt ist.
Pro Grad Celsius Temperaturänderung sollte sich die Ladeendspannung um 0,025Volt ändern, bei sinkender Temperatur muß die Ladespannung steigen oder umgekehrt. Lagerung (Winterlager) der Batterie Die folgenden Empfehlungen sollten beim Einlagern einer Batterie eingehalten werden:
Nass-Batterie Eine offene Nass-Batterie benötigt Wartungsaufwand. Je nach durchschnittlicher Batterietemperatur und der Höhe der Lade- bzw. Entladeströme verbraucht die Batterie entsprechende Mengen Flüssigkeit. Achten Sie regelmäßig auf ausreichenden Füllstand und füllen Sie nur so weit destilliertes Wasser nach, bis die Bleiplatten bedeckt sind. Bei einer offenen Batterie empfehlen wir die Batteriepole mit Vaseline einzufetten, austretende Gase können sonst an den Polen zu verstärkter Korrosion führen. Tiefentladung Für ALLE Blei-Batterien gilt: ein maximales Batterieleben wird nur dann erzielt, wenn der Batterie nie mehr als 50% der angegebenen Kapazität entnommen wird. Nach einer völligen Tiefentladung (100%) sollte die Batterie spätestens nach 2 Tagen wieder geladen werden. Steht die Batterie länger, ist die Sulfatierung (Kristalle) durch Ladung nicht mehr reversibel und die Batterie ist defekt. Es empfiehlt sich nach Tiefstentladung (100%) nicht mit maximal möglichem Strom zu laden. Es ist dann einen Versuch wert, mit einem sog. Netzteil oder W-Kenlinien-Ladegerät die Batterie wieder zum Leben zu erwecken. Unter Umständen wird ein IU-Ladegerät eine tiefentladene Batterie nicht mehr laden, da das Ladegerät eine solche Batterie nicht erkennt. Häufige Tiefentladung führt zu:
Auslegung der richtigen Batteriegröße (Kapazität in Ah) Die Kapazität der Batterie (Batteriebank) sollte mindestens doppelt so groß sein wie der durchschnittliche Tagesbedarf. Beispiel 1: Der tägliche Bedarf beträgt 50Ah die notwendige Kapazität der Batterie sollte mindestens 100Ah(K20) betragen. Wird die Kapazität der Batterie höher ausgelegt, wirkt sich das positiv auf die Lebensdauer und Zuverlässigkeit des Stromspeichers aus. Die Lebensdauer eine Batterie wird im Wesentlichen von der Zyklenzahl und Zyklentiefe bestimmt.
In diesem Beispiel wird deutlich, dass sich auch die Ladeezeit verkürzt.
Zyklentiefe Unter einem Zyklus wird die Entladung (max. 50%) und die Wiederaufladung (100%) einer Batterie verstanden. Je nach Batterie-Technologie entspricht das etwa zwischen 300 und 1500 Zyklen. Entladen Sie aber die Batterie mit nicht mehr als z.B. 25% (um sie dann wieder zu laden) wird sich die maximale Zyklenzahl um das mehrfache erhöhen.
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